Stosswellentherapie

Die Radiale Stosswellentherapie ist ein modernes, nicht-invasives Behandlungsverfahren, bei dem mechanische Druckwellen durch ein pneumatisches System erzeugt und über einen speziellen Applikator in das Gewebe eingeleitet werden. Im Gegensatz zur fokussierten Stoßwellentherapie breiten sich die radialen Stoßwellen fächerförmig im Gewebe aus und erreichen eine größere Fläche bei geringerer Eindringtiefe (etwa 3-4 cm).

Die Therapie wirkt über verschiedene biologische Mechanismen: Sie stimuliert die Durchblutung durch Gefäßneubildung (Neovaskularisation), aktiviert körpereigene Stammzellen zur Gewebsreparatur, löst lokale Stoffwechselprodukte und Verkalkungen auf und regt die Freisetzung von Wachstumsfaktoren an. Ein weiterer wichtiger Effekt ist die Deaktivierung von Schmerzrezeptoren und die Unterbrechung chronischer Schmerzkreisläufe.

Die Behandlung erfolgt in mehreren Sitzungen mit einem Abstand von etwa einer Woche, wobei Parameter wie Frequenz, Energiedichte und Anzahl der Impulse individuell auf das Beschwerdebild abgestimmt werden. Während der Anwendung kann es zu unangenehmen, aber in der Regel gut tolerierbaren Schmerzempfindungen kommen, die nach der Behandlung rasch abklingen.

Anwendungsgebiete:

  • Chronische Sehnenentzündungen
  • Fersensporn/Achillodynie
  • Kalkschulter
  • Muskelverhärtungen und Triggerpunkte
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